Ruhrtalbrücke unter die Lupe genommen

Im August 2018 kostete ein Brückeneinsturz in Genua insgesamt 43 Menschen das Leben. Seither steht die Sicherheit der Bauwerke mehr denn je im Fokus des öffentlichen Interesses – auch in NRW. Um Katastrophen wie in der italienischen Metropole auszuschließen, arbeiten die Mitarbeiter der Brückenbauabteilung des Landesbetriebs Straßenbau NRW das ganze Jahr über mit größter Akribie. Gerade angesichts des in den letzten Jahrzehnten rapide gestiegenen LKW-Aufkommens auf den Autobahnen werden derartige Kontrollen immer wichtiger.

Zuletzt hat Straßen.NRW die Ruhrtalbrücke bei Schwerte-Ergste unter die Lupe genommen – eine aufwendige Arbeit, die allen Beteiligten ein Höchstmaß an Sorgfalt und Einsatz abverlangte. Bei einer solchen Prüfung schauen die Experten nach Rissen im Beton und Korrosion beim Stahl. Sie klopfen die Konstruktion mit dem Hammer ab, um hohle Stellen zu entdecken. Das Ergebnis war mehr als erfreulich. Bei den Kontrollen auf der Unterflurbühne haben die Mitarbeiter ein paar wenige sehr feine Risse entdeckt. Bei diesen genügt es, in ein paar Jahren die nächste Überprüfung vorzunehmen. Die Ruhrtalbrücke befindet sich in einem exzellenten Zustand.

Straßen.NRW unterzieht jede Brücke alle sechs Jahre einer allumfassenden Hauptprüfung. Alle drei Jahre gibt es eine weniger aufwendige Prüfung, jährlich eine Besichtigung und alle sechs Monate eine Beobachtung.

Foto: Straßen.NRW

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